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Die Geschichte unseres Vereins
Am 10. Februar 1990 wurde der Flugsportverein "Otto Lilienthal" Stölln/Rhinow e.V. gegründet. Dieses Ereignis war Anlass, am 13.02.2010 in der Gaststätte "Zum 1. Flieger" in Stölln eine ordentliche Jubiläums-Feier zu veranstalten und u.a. auf die Vereinsgeschichte zurückzublicken. Karl-Heinz Bayer und Johannes Hille haben in ihren Festreden die Geschichte des ASC Berolina e.V., der 2008 mit dem FSV Stölln fusionierte, sowie des FSV Stölln selbst, Revue passieren lassen. Das PDF mit beiden Reden und somit die bisherige Vereinsgeschichte findet ihr hier als Download.

Die Geschichte unseres Flugplatzes
Die ausführliche Flugplatzgeschichte als PDF-Datei zum Download. (26 Seiten)



Von Ostern 1894 bis zu seinem tödlichen Absturz am 9.8.1896 flog Otto Lilienthal am Gollenberg und landete bei Südwind dort, wo auch jetzt noch die Stöllner Segelflieger ihre Flüge beenden.



Paul Beylich, Lilienthals Flugzeugmonteur, mit einem Gleitapparat.



Der Konstrukteur und Erfinder des "S-Flügels", Dr. Geest, unternahm am Stöllner Gollenberg ab 1910, hier zu sehen mit einem Gleitflieger, zahlreiche Flugexperimente.



Hans Richter flog von 1910 bis Mitte der 20er Jahre am Stöllner Gollenberg und machte dabei diverse Schauflüge, um den Lilienthalschen Luftsportgedanken zu popularisieren.



Seit Anfang der 20er Jahre übten mehrere Berliner Luftsportvereine in Stölln, vor allem um sich auf die berühmten Rhönwettbewerbe vorzubereiten.



Die 1936 von den Nationalsozialisten erbaute Flugschule, welche schon 1941 einem Brand zum Opfer fiel.



Erich Vergenz, der NS-Flugschulleiter, vor seiner Minimoa, mit der er im Jahre 1939 einen Streckenflugrekord von 523 km aufstellte.



Eine weitere Ansicht auf die NS-Flugschule, die im märkisch-westfälischen Fachwerkstil erbaut wurde.



Unter dem DDR-Regime erfolgte am 22.03.1953 der erste Nachkriegsstart auf dem Flugplatz Stölln mit einem Schulgleiter.



1989, zwei Wochen vor dem Mauerfall, kam es zur spektakulären Landung der ausgemusterten IL-62, welche seither zu Ehren Lilienthals auf dem Gollenberg steht und als Museum und Standesamt dient.



Aus Anlass der Feierlichkeiten zu "100 Jahre Menschenflug" wurde im Mai 1991 ein Sternflug nach Stölln organisiert, an dem sich über 100 Piloten beteiligten.



Nachdem die russichen Besatzungstreitkräfte im Jahr 1994 den Gollenberg verlassen hatten, besichtigten Mitglieder des Flugsportvereins erstmals deren Hinterlassenschaften.



Im Zuge langwieriger Debatten um die Nutzung des Segelflugplatzes Stölln kam es 1996 zur einjährigen Sperre für jeglichen Flugverkehr.



An dem seit 1954 aufgestellten Gedenkstein an der Absturzstelle Lilienthals finden jährlich Feierlichkeiten zu Ehren des ersten Piloten der Welt statt.



Mit zwei wichtigen Neuanschaffungen, der ASK21 (Bj.1999) und einer modernen Flugzeughalle (Bj.2002), konnte der FSV Stölln/Rhinow optimistisch und gut gerüstet ins neue Jahrtausend starten.



Im Februar 2008 fusionierte der ASC Berolina, welcher schon 2005 von Friedersdorf nach Stölln umgezogen ist, mit dem FSV Stölln/Rhinow zu einem einzigen, großen Verein. Seit Anschaffung eines Discus Ende 2009 verfügen die etwa 50 aktiven Mitglieder über einen der modernsten Flugzeugparks in den neuen Bundesländern. Als herausragende sportlichen Ereignisse gelten das Bundesjugendvergleichsfliegen 2007 und die Brandenburgische Landesmeisterschaft 2009, welche zugleich als Qualifikation für die Deutschen Juniorenmeisterschaften ausgetragen wurde. Auf der 20-Jahr-Feier des Vereins am 13.02.2010 wurde erstmals die Vereinsgeschichte in kompakter Form vorgestellt.
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